Wandern im Harz

aktueller Status (Stand 2.4.2021):

Das Wandern im Harz ist trotz Corona erlaubt. Es sind die aktuellen Corona-Regeln des jeweiligen Bundeslandes einzuhalten. Dazu zählt ein Sicherheitsabstand. Teilnehmer einer Wanderung dürfen maximal aus 2 Haushalten stammen. Hotel- und Gastrobetriebe sind derzeit geschlossen.

 

Bildergalerie Harz

Bildergalerie vom Harz

 

Seit 2007 wandere ich regelmässig im Harz. Irgendwann fing ich an, die Touren aufzuzeichnen und zu beschreiben. Diese Beschreibungen befinden sich nun mit den eigenen GPS-Aufzeichnungen in meinem Harz-Wanderführer. Jedes Jahr kommen viele neue Touren dazu.

 

Wanderführer Torsten Bartkowiak

 

geführte Wanderungen

Als ausgebildeter Wanderführer des deutschen Wanderverbandes biete ich im Harz auch Führungen an. Die Wandersaison 2019 hat begonnen und die ersten Termine stehen fest. Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite.

Übersicht Wanderungen Harz

66 Wanderungen

Topographisch betrachtet unterteilt sich der Harz in Oberharz, Hochharz, Mittelharz, Unterharz und östliche Harzabdachung. Auf dieser Seite habe ich mich für eine Aufteilung in Westharz, Mittelharz, Ostharz und Südharz entschieden.

 

Der Hochharz (Mitte), das Okertal und das Bodetal beweisen, dass der Harz nicht nur sanfte Hügel zu bieten hat. Aber auch die leichten und sanften Wanderungen bieten eine vielseitige landschaftliche Mischung. Die Gegend südlich von Bad Harzburg ist ein Traum und hat nicht nur Goethe und Heine inspiriert.

 

Empfehlen möchte ich auch die Aufstiege zum Brocken. Auch wenn der Brockengipfel eher spröden Charme versprüht, alle gewanderten Aufstiege sind auf ihre eigene Art und Weise wunderbar. Dabei sind alle Aufstiege machbar und bei einigen kann man für den Rückweg die Brockenbahn nutzen.

 

Die blauen und somit leichten Touren sind in jedem Fall auch mit Kindern begehbar. Viele Wanderungen habe ich so angelegt, dass zunächst der steile Anstieg erfolgt und nach einer Erholungsphase der Rückweg bergab an einem Bach erfolgt.


Das Waldsterben im Harz

Ab 1700 stieg der Holzbedarf der Gruben und Hütten deutlich an. Die Folge war die Zerstörung ganzer Wälder. Die Aufforstung von schnell wachsenden Fichten-Monokulturen stellte zwar eine vorübergehende Mengenbefriedigung an Holz dar, war aber besonders anfällig gegenüber Witterungseinflüssen und dem Borkenkäfer. So wurden die kompletten Fichten-Bestände durch einen Orkan im November 1800 fast vollständig zerstört.

 

Heute werden im Kerngebiet des Nationalparks Harz die Borkenkäfer nicht bekämpft. Das natürliche Werden und Vergehen des Waldes wird damit geschützt und durch den Menschen nicht mehr beeinflusst. Das hat zur Folge, dass grosse Waldbereiche im Harz komplett dem Borkenkäfer überlassen werden. Im Bereich des Eckerlochstiegs habe ich 2015 und 2018 Aufnahmen gemacht (siehe Bildergalerie). Die Unterschiede sind extrem.

 

Wurden geschwächte Bäume vom Borkenkäfer getötet, beginnt das natürliche Recycling im Fichtenwald. Die Rinde fällt ab. Insekten und Pilze dringen in das Holz ein, das mit der Zeit verrottet. Nährmineralien werden freigesetzt und dem Boden zugeführt. Und genau hier entsteht neues Leben durch das Licht, das plötzlich in die tieferen Bereiche des Bodens fällt. Kleine Fichten, Moose, Gräser und Flechten profitieren von den neuen Bedingungen.

 

Dagegen werden in einem 500 Meter breiten Sicherheitsstreifen an den Rändern des Nationalparks sowie in der Naturentwicklungszone der mittleren Lagen die Borkenkäfer bekämpft, um eine Verbreitung in den Nachbarwäldern zu verhindern. Befallene Bäume werden gefällt und schnellstmöglich aus dem Wald geschafft.

 

Mittlerweile sind über 15 % der Fichtenwälder durch Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer vernichtet. Ein Ende ist noch nicht erreicht. Aber die Erneuerung des Harzer Waldes schreitet voran. Überall kann man kleine und mittelgroße Baumgruppen Mischwald sehen. In 10 bis 20 Jahren soll sich der Wald auf natürliche Weise erneuert haben.

 

Waldzerstörung im Harz durch Borkenkäfer

Bildergalerie


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