61 Wanderungen im Harz

Seit 2007 wandere ich regelmässig im Harz. Alle Wanderungen befinden sich hier auf dieser Seite. Mittlerweile biete ich meine eigenen GPS-Aufzeichnungen zum Download an. Die von mir gegangenen Umwege habe ich nachträglich korrigiert. Als GPS-App empfehle ich OsmAnd mit den offline-Karten von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Man hat im Harz oft kein mobiles Netz.

 

Bildergalerie Harz

Bildergalerie vom Harz

 

Problematisch im Harz ist manchmal die Beschilderung der Wanderwege. Oft sind nur die Hauptwege markiert (Okertal, Sösestausee). Deshalb empfehle ich für meine GPS-Tracks die App OsmAnd mit den offline-Karten von Niedersachsen und Sachsen/Anhalt. Man benötigt keine mobilen Daten.

 

geführte Wanderungen im Harz

Als ausgebildeter Wanderführer biete ich im Harz Führungen an. Mein Ziel ist, mit den Teilnehmern die Natur gemeinsam zu erleben.

 

Wanderführer Torsten Bartkowiak

Übersicht Wanderungen Harz

Die schönsten Wanderungen im Harz

Der Hochharz (auf dieser Seite mit Mitte gekennzeichnet), das Okertal und das Bodetal beweisen, dass der Harz nicht nur sanfte Hügel zu bieten hat. Das Okertal ist für Kletterer ein Traum und das Bodetal nennt man nicht umsonst den "Grand Canyon" des Harzes. Aber auch die leichten und sanften Wanderungen wie Ilsenburg, Elendstal oder am Sösestausee bieten eine vielseitige landschaftliche Mischung. Die Gegend südlich von Bad Harzburg ist ein Traum und hat nicht nur Goethe und Heine inspiriert.

 

Empfehlen möchte ich auch die Aufstiege zum Brocken. Auch wenn der Brockengipfel eher spröden Charme versprüht, alle gewanderten Aufstiege sind auf ihre eigene Art und Weise wunderbar. Dabei sind alle Aufstiege machbar und bei einigen kann man für den Rückweg die Brockenbahn nutzen.

 

Wie man auf der Karte sehen kann, gibt es sehr viele blaue also leichte Wanderungen. Diese sind in jedem Fall auch mit Kindern begehbar. Meine Lieblingswanderungen sind die Spiegeltaler Teiche und am Marienteich/Radautal. Viele Wanderungen habe ich so angelegt, dass zunächst der steile Anstieg zu gehen ist und nach einer Erholungsphase bergab der Rückweg an einem Bach erfolgt.

 

Topographisch betrachtet unterteilt sich der Harz in Oberharz, Hochharz, Mittelharz, Unterharz und östliche Harzabdachung. Auf dieser Seite habe ich mich für eine Aufteilung in Westen, Mitte, Osten und Süden entschieden.


Das Waldsterben im Harz

Die aufgrund des Bergbaus entstandenen Fichten-Monokulturen im Oberharz wurden durch den Borkenkäfer und einem Orkan im November 1800 zerstört. Die Borkenkäfer vernichteten in 20 Jahren 30.000 ha Fichtenwald.

 

Heute werden im Kerngebiet des Nationalparks Harz die Borkenkäfer nicht bekämpft. Das natürliche Werden und Vergehen des Waldes wird geschützt und durch den Menschen nicht beeinflusst.

 

Tote Bäume sind nicht gleichbedeutend mit totem Wald. Am Waldboden regt sich vielfältiges neues Leben. Das Licht in den Lücken des Waldes ermöglicht vielen Pflanzen verstärktes Wachstum. Kleine Fichten, Ebereschen und Birken, begleitet von Beersträuchern, Gräsern, Moosen und Flechten, entwickeln sich zu neuen, naturnäheren Wäldern.

 

Waldzerstörung im Harz durch Borkenkäfer

 

Im Nationalpark Harz wird der Borkenkäfer in einem 500 m breiten Sicherheitsstreifen an den Rändern des Parks zu den Nachbarwäldern bekämpft. Hier und auch in Teilen der Naturentwicklungszone der mittleren Lagen wird Befall mit Borkenkäfern bekämpft. Befallene Bäume werden gefällt und sofort aus dem Wald gebracht.


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